Zeltlagerbericht 2014

Eingetragen bei: Zeltlager | 0

Wie jedes Jahr war auch das diesjährige Zeltlager der Ministranten und der KjG das absolute Highlight von 2014:

Was macht schon mehr Spaß als eine knappe Woche lang nur mit seinen Freunden zu zelten und dabei jeden Tag etwas Neues zu erleben?

Dieses Mal stand alles unter dem Motto „Indianer“, und so wurden die „Bonipachen“ gleich am ersten Tag standesgemäß von zwei echten Häuptlingen empfangen. Von da an war niemandem auch nur eine Minute langweilig: Tagsüber konnten die Kinder zum Beispiel lernen, wie man Indianerschmuck bastelt oder richtig mit Pfeil und Bogen schießt, sie konnten bei verschiedenen Geländespielen ihre Kreativität, ihren Teamgeist und ihr Kombinationsvermögen unter Beweis stellen oder sich auch selbst die Zeit vertreiben, etwa beim Völkerballspielen oder bei einer Schlammschlacht.
Der traditionelle „Survival-Day“, bei welchem man in Gruppen fast einen ganzen Tag durch den Wald wandert und Aufgaben zu bewältigen hat, war auch dieses Jahr wieder aufregend. Nur mit Karte und Kompass macht man sich auf, die Strecke zu bewältigen und an verschiedenen Stationen Punkte zu sammeln, wobei die beste Gruppe besonders geehrt wird, sodass jeder vollstes Engagement zeigt. Nach solch einem Tag freut sich ein jeder auf das Essen der Küche, die es schafft 150 Leute mit leckersten Mahlzeiten, wie Chili con Carne oder Burgern, zu versorgen.
Auch nachts nahm das Abenteuer kein Ende. Ob man als Nachtwache im Wald Überfäller, die den Wimpel der „Bonipachen“ klauen wollten, aufspürte oder bei einer geheimnisvollen Nachtwanderung mit Gruselfaktor das Zeltlager aus den Fängen eines Kannibalenstamms befreien musste, über Eintönigkeit konnte sich keiner beschweren.
Und was wäre ein Zeltlager oder das allabendliche Singen am Lagerfeuer, das wie immer für viele der Höhepunkt des Tages war. Und auch wenn am letzten Tag alle froh waren, wieder nach Hause zu kommen, freute und freut sich jeder insgeheim schon auf das nächste Zeltlager, ohne das dem Jahr irgendwie etwas fehlen würde.

(von Johannes May und Lukas Homeier)